Marktinformationen; Montag, 02. März 2026   

 

      Heizölpreise ziehen kräftig an – befürch              teter Preisschock bleibt bislang aus

  

    Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach der jüngsten Eskalation im Nahen Osten deutlich zugelegt. Ein massiver Preisschock ist bislang jedoch ausgeblieben. Gleichwohl zeigen sich die Märkte äußerst nervös, und auch bei den Heizöl-Notierungen sind spürbare Aufschläge zu verzeichnen. Die hohe Volatilität dürfte vorerst anhalten.

 

 Aktuelle Lage am Markt

Aktuell notieren die Mai-Kontrakte der Nordsee-Referenzsorte Brent bei rund 79,50 US-Dollar je Barrel. Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar deutlich nachgegeben und wird am Morgen nur noch bei etwa 1,1740 Dollar gehandelt. Ein stärkerer Dollar verteuert Ölimporte zusätzlich für Länder außerhalb des Dollarraums.

 Die in den vergangenen Wochen vielfach geäußerten Sorgen vor einer Eskalation im Nahen Osten mit möglichen Auswirkungen auf die globale Ölversorgung sind nun Realität geworden. Nach den Angriffen der USA und Israels hat der Iran die Passage durch die strategisch wichtige Meerenge von Hormus blockiert beziehungsweise stark eingeschränkt. Konkret wurden Angriffe auf Handelsschiffe angedroht, teilweise kam es Berichten zufolge bereits zu Beschuss einzelner Frachter.

Die Straße von Hormus gilt als eines der sensibelsten Nadelöhre der weltweiten Energieversorgung. Ein erheblicher Teil der globalen Rohöl- und Flüssiggasexporte wird täglich durch diese Passage transportiert.. Auch wenn vereinzelt Schiffe die Passage noch passieren können, ist der Verkehrsfluss massiv beeinträchtigt. Sollte sich die Lage weiter verschärfen, könnten dem Weltmarkt zeitweise bis zu 20 Prozent des täglichen Ölangebots fehlen – ein Szenario mit potenziell gravierenden Folgen für die Weltwirtschaft.

 

Aussichten 

Entscheidend für die weitere Preisentwicklung bleibt somit die Dauer und Intensität der Störungen in der Region. Die Märkte werden in den kommenden Tagen besonders sensibel auf neue politische und militärische Signale reagieren. Entspannungssignale könnten die Preise rasch wieder sinken lassen – eine weitere Eskalation hingegen hätte das Potenzial, die Ölnotierungen deutlich über das derzeitige Niveau hinauszutreiben.

 

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