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Heizölpreise tendieren weiterhin seitwärts

 Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten   haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten   überraschend nachgegeben, ziehen heute Morgen im   asiatisch geprägten Handel aber bereits wieder etwas an. In   Folge wird es bei den Heizöl-Notierungen heute in der   Eröffnung bestenfalls nur zu einem kleinen Minus reichen.

 

Die unter dem Strich preistreibend zu wertenden API-Ölbestandsdaten haben dafür gesorgt, dass die Rohölpreise gestern mit fester Tendenz in den asiatisch und europäisch geprägten Handel gestartet sind. Am frühen Nachmittag gab es dann einen ersten Rücksetzer, obwohl in den USA die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung unerwartet deutlich von 345’000 in der Vorwoche auf 310’000 zurückgegangen sind. Allerdings fielen die weitergeführten Anträge etwas schlechter aus als prognostiziert.

Für Abgabedruck sorgte auch die Nachricht von Chinas Behörde für Nahrungsmittel und Strategische Reserven, wonach erstmals strategische Ölreserven verkauft werden sollen. Um welche Mengen es hierbei aber geht, wurde nicht bekannt. Vor Veröffentlichung der mit Spannung erwarteten DOE-Ölbestandsdaten zogen die Ölpreise nochmals kräftig an, um dann genauso schnell wieder zurückzufallen. Zwar wurde der Bericht insgesamt eher preistreibend gewertet, es gab aber auch preisdrückende Signale. So ist die Gesamtnachfrage auch in Folge der Unwetterkatastrophe deutlich um 2,8 auf nun knapp 20 Millionen Barrel zurückgegangen. Auch auf die Bestandsentwicklung hatte Hurrikan "Ida" Einfluss genommen. Hier gab es in der Summe einen deutlichen Abbau der Vorräte. Auch die US-Ölproduktion ging deutlich von 11,5 auf 10 Millionen Barrel pro Tag zurück. Die gesamten Ölbestände in den USA haben mittlerweile den niedrigsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren erreicht.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig! Für Heizöl-Lieferungen ab 1. Januar 2022 werden die CO2-Abgaben um CHF 6.85 pro 100 Liter inkl. MWST erhöht.